Mitgliederversammlung 2016

 

Kurzbericht zur Mitgliederversammlung am 23.04.2016 im Ringberghotel Suhl in Thüringen

Pünktlich um 15 Uhr eröffnete Franz Nowy, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Niere Bayern e.V., die Versammlung und begrüßte die Anwesenden und die Ehrengäste: den Bürgermeister der Stadt Suhl Klaus Lamprecht, die Vorsitzende des Landesverbandes Niere Thüringen e.V. Rosemarie Rudolf, den stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbandes Niere e.V. Holger Jörg Göttmann, den Präsidenten der ARGE Niere Österreich (ANÖ) Rudolf Brettbacher mit Frau Sissy sowie Dr. Steffen Uthoff von Fresenius Medical Care GmbH. Ein herzlicher Gruß ging auch an die Aussteller, die seit vielen Jahren auf den Mitgliederversammlungen vertreten sind.

Beim Gedenken an die verstorbenen Mitglieder ging Franz Nowy noch speziell auf das überraschende Ableben des langjährigen Vorsitzendem des Landesverbandes Niere Bayern e.V. Max Kunkel ein und verlas den Nachruf, der im Mainecho erschienen war.

Im ersten Grußwort hieß der Bürgermeister Klaus Lamprecht alle Anwesenden recht herzlich in Suhl willkommen und stellte die Vorzüge seiner Stadt dar. Suhl, die naturreichste Stadt Thüringens, habe viel zu bieten und er hoffe auf ein Wiederkommen der Teilnehmer. Rosemarie Rudolf überbrachte Grüße vom Landesverband Thüringen. Sie war überrascht wie viele Mitglieder aus Bayern anwesend waren und bedankte sich für die große Hilfe und Unterstützung bei der Gründung ihres Landesver-bandes vor 25 Jahren, die sie durch bayerische Regionalgruppen erhalten hatte.

Holger Göttmann vom Bundesverband überbrachte Grüße von Peter Gilmer, dem Bundesvor-sitzenden, und erwähnte zum Tod von Max Kunkel, wie sehr er im Bundesverband geschätzt wurde und dass er sich freut, dass Anne Kunkel nun dort eine Funktion übernimmt und somit dem Verein erhalten bleibt. In einer kurzen Präsentation zeigte Herr Göttmann die Geschichte und die Aufgaben des Bundesverbandes. Der Präsident der ANÖ Rudolf Brettbacher freute sich über die Einladung und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden. Er stellte noch kurz das Projekt „Niere 60/20 – Niere schützen“ vor, das derzeit in Österreich anläuft.

Nach dem Tod von Max Kunkel hat der Vorstand in einer Sondersitzung im Januar beschlossen, den Verein bis zur Neuwahl 2017 kommissarisch weiter zu führen. Nach gewissen Anfangsschwierigkeiten sei man nun auf einem guten Weg, so Franz Nowy. Er bedankte sich bei Anne Kunkel für die Hilfe und Unterstützung bei der Übergabe. Da Angelika Franz Ende des Jahres in den Ruhestand geht, ist eine Neubesetzung der Stelle notwendig. Seit 01.04. wird der neue Mitarbeiter Martin Huslage von Frau Franz eingearbeitet.

Sehr interessant war der Bericht des Versammlungsleiters über ein breites gesellschaftliches Bündnis für Organspende, das von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml gestartet wurde. Die Auftakt-veranstaltung „Bündnis Organspende Bayern“ fand am 14.03.16 in München statt. Diesem Bündnis gehören über 60 Partner wie z.B. Kirchen, Sozialverbände, gesundheitspolitische Institutionen usw. an. Man kann nur hoffen, dass solche Aktionen dazu beitragen, mehr Mitbürger davon zu überzeugen, dass eine Organspende nach dem Tod eine gute Sache ist.

Bei den Regularien, wie z.B. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung, Bericht der Kassenprüfer usw. die als wichtiger Bestandteil einer MV „abgearbeitet“ werden müssen, gab es keine Besonderheiten.

Beim Tagesordnungspunkt „Situation in den Regionalgruppen“ bat Franz Nowy die Regionalgruppen-leiter für eine kurze Vorstellungsrunde nach vorne.

Abschließend erhielten auch noch die Aussteller die Gelegenheit sich kurz vorzustellen:

Maria Melliou von den Mesogeios Nierenzentren auf Kreta, die auch eine kleine Präsentation zeigte, Monika Dion vom IDC-Dialysezentrum Antalya, Jutta Zedelmaier von Aliger-Reisen München sowie Eva Knödler von Feriendialyse Dr. Berger und Gülay Schöpf.

Franz Nowy bedankte sich bei den Ausstellern noch besonders für ihre Inserate in unserer Patientenzeitschrift „Niere aktuell“.

Kurz vor 17 Uhr beendete der Versammlungsleiter die Mitgliederversammlung.

Großes Lob und Dankeschön an Franz Nowy für die souveräne Leitung der Versammlung sowie an alle Mitwirkenden, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Karl Votz-Siegemund

 


Pressemitteilung

München, 14. März 2016

PM 62/GP

Gesundheitsministerin Melanie Huml startet bayerisches Bündnis für Organspende - Signal für Einsatz auf allen gesellschaftlichen Ebenen

 

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat ein breites gesellschaftliches Bündnis für Organspende gestartet. Die Ministerin sagte am Montag anlässlich der Auftaktveranstaltung in München: "Organspende rettet Leben! Deshalb ist es mir ein Herzensanliegen, die bisherigen Aktivitäten in diesem Bereich zu bündeln. Es ist wichtig, die Menschen zu sensibilisieren und sich gesamtgesellschaftlich für eine Kultur der Organspende einzusetzen."

 

Dem "Bündnis Organspende Bayern" gehören mehr als 60 Partner an. Dazu zählen neben den gesundheitspolitischen Institutionen auch Kirchen, Sozialverbände und Vertreter der Medien.

Huml betonte: "Mit dem Bündnis setzen wir gemeinsam ein Zeichen: Organspende geht alle Menschen an. Jeder sollte sich deshalb mit diesem schwierigen Thema befassen. Wer zu Lebzeiten eine klare Entscheidung trifft und diese dokumentiert, entlastet auch seine Angehörigen in sehr schweren Stunden."

Die Ministerin fügte hinzu: "Der Anstieg bei den Organspenden ist ein wichtiges Signal. Aber immer noch warten deutlich mehr Menschen auf eine Leber oder Niere, als Spenderorgane zur Verfügung stehen. Ich freue mich deshalb, dass wir so viele Partner bei unserem Bündnis haben!"

Konkret gab es im Jahr 2015 139 Organspender in Bayern. Das waren 19 mehr als im Jahr davor. Derzeit warten allerdings über 1.500 schwerkranke Menschen im Freistaat auf ein neues Organ.

Huml betonte: "Ein ausgefüllter Organspendeausweis ist mehr als ein bloßes Stück Papier. Es ist der dokumentierte Wille des Einzelnen, der respektiert und umgesetzt werden muss."

Den Organspendeausweis gibt es unter anderem beim Hausarzt, bei den Krankenkassen oder auch im Internet unter http://www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/organspende/. Hier sind auch weitere Informationen zur Organspende zu finden.

 

 

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