Dialyseferien 2018 nach Kärnten an den Klopeiner See

 

 

Dieses Jahr führte uns der Weg an den wärmsten See Österreichs, dem Klopeiner See. Ziel war das Promenaden Strandhotel Marolt. Das Hotel verfügt über direkten Zugang zum See. Mit seinem hoteleigenen Steg mit Liegen und Sonnenschirmen sowie einer See-Sauna, aber auch Hallenbad, hatten wir die Möglichkeit, uns nach den Ausflügen zu erholen und entspannen. Die Verpflegung im Rahmen der Halbpension war sehr gut und allemal ausreichend.

Auf dem Weg dahin, wurde erst einmal Station in Linz zur Mittagspause (und Lenkpause für den Busfahrer) gemacht. Hier wurde uns eine besondere Ehre zuteil. Der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Niere Österreich (ANÖ), Herr Rudi Brettbacher mit Frau Sissy sowie mehrere Vorstandskolleginnen- und Kollegen empfingen uns in Linz. Gemeinsam konnten wir mit dem Bus als auch zu Fuß die Landeshauptstadt Oberösterreichs besichtigen. Herr Brettbacher hatte auch den Reiseführer organisiert, sodass wir die schönsten Sehenswürdigkeiten auf kurzem Weg gezeigt bekamen. Eine große Freude war es auch, dass wir gemeinsam die Brotzeit zu Mittag verzehrt haben. Die mitgebrachten Schnitzelsemmel sowie ein „Verdauungsschnapserl“ sorgten für gute Laune. Mit einem großen Dank an unsere österreichischen Freunde ging die Fahrt weiter an den Klopeiner See.

Die Tage vor Ort bis zur Heimreise waren mit Ausflügen und Unternehmungen organisiert. Stadtführung in Klagenfurt, Schifffahrt auf dem Wörthersee mit Besuch der Wallfahrtskirche Maria Wörth, Tagesfahrt nach Slowenien zum Bleder See, Kahnfahrt auf dem See zur Marienkapelle. Hier hatte jeder für sich die Möglichkeit, die „Friedensglocke“ der Kapelle zu läuten. Besuch des Minimundus, der kleinen Welt am Wörthersee, dem Pyramidenkogel mit traumhafter Aussicht über das Kärntner Land, Drei-Seen-Rundfahrt mit dem Bummelzug und anschließender Brettljause.

Ein weiterer Höhepunkt war sicher der Abend mit musikalischer Unterhaltung. Eigens für unsere Gruppe haben wir einen Alleinunterhalter organisiert, so dass es gar nicht lange gedauert hatte, bis die ersten unserer Gruppe ihr Tanzbein geschwungen haben. Auch das eine oder andere Lied wurde gesanglich begleitet. Hat einfach nur Spaß gemacht.

Ein Dank an dieser Stelle auch an das Ärzte- und Pflegeteam der Dialysestation Dr. Jilly in Pörtschach. Die Behandlung unserer sechs mitreisenden Betroffenen war überaus zufriedenstellend, so dass wir im Nachhinein betrachtet alle zufrieden und froh waren, wieder gesund und ohne Zwischenfälle zuhause angekommen zu sein. Wie alle Reisen bisher, so war auch diese Urlaubsfahrt prima vorbereitet und organisiert.

Petra und Franz, herzlichen Dank.

 

Bericht: Efi und Harald Kersten

Bilder: Fritz Braunschmid, Helmut Gollwitzer

 

 

Dialyseurlaub 2017 auf Kreta

 

 

Unter dem Motto „ auf der Insel Kreta den Sommer verlängern und dabei die Seele baumeln lassen“, machten wir uns am 28.August d. J. auf den Weg zu Europas südlichster Insel. Nach der Ankunft am Flughafen von Heraklion war es nur eine kurze Busfahrt zu unserem 4-Sterne-Hotel Dessole Dolphin Bay im Ort Amoudara. Die weitläufige Hotel- u. Parkanlage verfügt über ein Restaurant, Snackbar in Strandnähe, mehrere Pools und einem separaten SPA-Bereich. Das Besondere waren die großen alten Palmen, eingebettet von viel Grün und einer gepflegten Gartenanlage mit einem Meer aus Blumen. Ein langer Sandstrand ergänzte diese Hotelanlage. Im Restaurant konnten wir an einer Tafel gemeinsam das Abendessen einnehmen. Ein Musikabend für alle Hotelgäste sowie die Möglichkeit ein eigenes „a-la-Carte-Dinner“ mit griechischer Musik kostenfrei zu buchen, wurde von uns gerne angenommen. Weiterhin interessant war, dass das Dialysezentrum Mesogeios nur ca. 5 km entfernt ist, d. h. für unsere Dialysepatienten eine Fahrt von nur 20 Autominuten zur Behandlung. Dies war auch ein Grund für die Wahl dieses Hotels.

Natürlich standen auch Unternehmungen auf dem Programm. Am Sonntag, den 03.09.17 wurde mit dem Bus eine ganztägige Tour durchgeführt. Der Weg führte uns in Richtung Osten der Insel. Als erstes besuchten wir eine Olivenölmanufaktur. Dieser Familienbetrieb ist auf dem neuesten Stand für die Produktion von naturreinen, nativen Olivenöl. Die Führung durch den Hausherrn war für uns äußerst informativ. Anschließend fuhren wir nach Agios Nikolaos, die weiße Stadt am malerischen Mirabello-Golf. Nach einer kurzen Info durch unsere Touristenführerin konnten wir selbständig die Hauptstadt des Bezirks Lassithi „erobern“. Danach ging es zu Kretas bekanntester Hochebene, der fruchtbaren Lassithi-Hochebene. Nach der kurvigen Fahrt auf der Passstraße wurde am „Eingangstor“ zu diesem Gebiet in über 1000 m Höhe eine Mittagsrast eingelegt. Das Restaurant Seli Ampelou, mit seinem unglaublichen Ausblick auf die fast runde Ebene, überzeugte uns mit einem schmackhaften Essen. Gut gestärkt ging es nun hinab. Erste Anlaufstation war das einige hundert Jahre alte Vidiani-Kloster. Eine kurze Andacht im kühlen Inneren folgte. Weiter ging es durch viele Dörfer, die bewusst alle ausnahmsweise am Rand des Plateaus liegen. Nächster Halt war Krassi mit einem venezianischen Brunnenhaus und mit seiner jahrhundertalten Platane. 14 Personen werden benötigt, um sie zu umarmen. Wir schafften es mit 13 Personen. Dabei filmte uns ein Dokumentationsreporter, der für ARTE einen Bericht über die Lassithi-Hochebene, unter anderem über diese Platane, erstellt. Diese Dokumentation soll am 23.12.2017 gesendet werden. Weitere Eindrücke dieser einmaligen Landschaft folgten. Aus Zeitgründen konnten wir nicht alles besichtigen, so dass am späten Nachmittag die Rückreise angetreten wurde.

Ein weiterer Programmpunkt war am Mittwoch, den 06.09.2017 eine 4-stündige Schifffahrt entlang der Nordküste Kretas. Im Hafen von Malia bestiegen wir das Schiff bei ruhiger See. Allerdings war nach kurzer Fahrt der Wellengang so hoch, dass uns der nächste vorgesehen Hafen keine Einfahrtserlaubnis erteilte. Der Meeresgott Poseidon lies uns spüren, dass er heute schlecht gelaunt war. Die Fahrt war nichts für seekranke Reisende. Ja, wer eine Seereise unternimmt, kann etwas erzählten. Kurze Zeit später ankerten wir in einer ruhigen Badebucht. Bademöglichkeit und ein Mittagessen auf dem Schiff standen auf dem Plan. Die Rückfahrt nach Malia war kein Problem. Dort stiegen alle wohlbehalten vom Schiff und wir fuhren nach Amoudara zurück. Die letzten Tage auf Kreta genossen wir bei herrlichem Sonnenschein am Pool und am warmen Meer. Am 08.09.17 hieß es Abschied nehmen vom Hotel und seinem sehr freundlichen Personal bzw. von Kreta mit seinem angenehmen Klima. Fazit:„Sommer verlängert, sehr gut gespeist und sehr gut erholt“ – mehr geht nicht!

 

Bericht: Gottfried Rittig

Bilder: Fritz Braunschmid

 

 

Dialyseurlaub 2015 in Antalya – Lara Türkei

 

 

Unsere diesjährigen Dialyseferien verbrachten wir in einer wundervollen Hotelanlage, dem „Club Hotel Sera“ am Larastrand von Antalya. Der Hotelkomplex erinnerte uns an das Märchen „Aus Tausend und einer Nacht“. Selbst unsere Zimmer waren mit vielen Spiegeln sowie Ornamenten aus Gold ausgestattet. Die weitläufige Parkanlage verfügt über mehrere Pools und Restaurant und ging nahtlos in einen schönen Sandstrand über. Das Besondere waren die großen, alten Palmen, eingebettet von viel Grün, gepflegtem Rasen und einem Meer aus Blumen. Die gesamte Anlage ein Traum. Lustig waren die vielen Schildkröten, welche den ganzen Tag durch die Anlage wanderten. Den großen Vorteil, dass wir nur 15 Minuten Transfer vom Flughafen zum Hotel hatten, sowie der Tatsache, dass unsere Dialysepatienten keine 10 Autominuten zur Behandlung unterwegs waren, hatte logischerweise den Nachteil, dass wir tagsüber immer wieder vom Fluglärm belästigt wurden. Das Hotel mit über 500 Zimmern war gut belegt, sodass es durchaus an den Buffetts mitunter zu etwas Wartezeiten kam. Das Essen war sehr üppig und vielschichtig, was natürlich nicht heißt, dass es in 2 Wochen Aufenthalt nicht zu Wiederholungen des Speiseplans kam. An den dialysefreien Tagen unternahmen wir einen Ausflug in die zauberhafte Altstadt Antalyas mit der schönen Hafenanlage. Auch der Besuch des Marktes, mit Allem was das Herz begehrt, war Programm. Das Allerschönste war jedoch der Tag auf dem Meer. Diese sogenannte „Blaue Reise“ wurde uns vom Fresenius Dialysezentrum organisiert und finanziell unterstützt. Eine Schifffahrt mit Essen an Bord und schwimmen im offenen Meer. 6 Stunden waren wir unterwegs – einfach herrlich! Die Behandlung im Dialysezentrum, als auch die Tage in Antalya verliefen ohne Probleme, sodass wir nach knapp 2 Wochen erholt und wohlbehalten nach Hause fliegen konnten. An der Stelle möchten wir uns noch bei Frau Gülay Schöpf für die organisatorische Unterstützung der Reservierung unserer Behandlungsplätze bedanken. Ebenso bei Frau Gülsah und ihrem Team für die Betreuung im Zentrum vor Ort.

 

Bericht: Elisabeth und Karl-Heinz Kreß                                  

Bilder: Fritz Braunschmid

 

 

Polenreise 07. – 12. September 2014

 

 

Auf unsere diesjährige Gruppenreise waren viele neugierig und gespannt, was uns denn erwarten wird. Die Reise ging zu unseren östlichen Nachbarn, nach Polen. Genauer gesagt, nach Krakau und die umliegende Region.

Görlitz, die architektonisch restaurierte Perle im Osten Deutschlands und zugleich Grenzstadt nach Polen, war bei der Anreise zunächst unser Ziel. Um den Lenkzeiten unseres Busfahrers gerecht zu werden, nutzten wir die Gelegenheit zur Führung und Mittagspause.

Angenehm überrascht waren wir von der flachen, weitläufigen und sehr gepflegten Landschaft in Polen, sowie den vielen mit Liebe restaurierten Wohnhäusern in den Dörfern und Städten. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel am Stadtrand von Krakau. Das ****Hotel Crown Piast & Park erfüllte voll und ganz die Erwartungen unserer Mitreisenden. Eingebettet in einem wunderschönen, weitläufig angelegten Park, konnten wir uns von dem täglichen umfangreichen Reiseprogramm erholen. Die vielen Sehenswürdigkeiten im Einzelnen auszuschmücken, sprengt den Bericht. Deshalb nur ein kurzer Abriss wie z.B. den Wallfahrtsort Tschenstochau, die Konzentrationslager in Auschwitz und Birkenau, die Salzgrube Wielicka, Besichtigung Krakau und Wawel, den Kur- und Wintersportort Zakopane in der Hohen Tatra, zweistündige Floßfahrt auf dem Dunajec-Fluß, das Städtchen sowie gleichnamige Schloß Nowy Wisnicz , das zum UNESCO Welterbe zählende und im 15. Jh. erbaute Holzkirchlein, Besuch im jüdischen Stadtviertel Kazimierz. Das Abendessen in einem typischen jüdischen Restaurant mit original Klezmer-Live-Musik war ein eindrucksvoller Abschluss erlebnisreicher Tage in Polen.

Tags darauf machten wir uns auf den Heimweg. Breslau war hier unser Zwischenstopp und zugleich Mittags- bzw. Lenkpause.

Nach mehrstündiger Heimreise waren wir alle sehr positiv von unseren Nachbarn beeindruckt. Das Land Polen und ihre Menschen sind absolut einen Besuch, eine Reise wert.

Die Dialysebehandlung erfolgte im Diaverum Zentrum in Krakau

 

 

Bericht Franz Nowy

Bild Fritz Braunschmid

 

 

 

Jubiläumsreise Teneriffa

 

 

 


Hotel Barcelo Satiago in Puerto de Santiago

http://www.barcelosantiago.com 

 

 

Unser 20-jähriges Jubiläum war Anlass zu einer besonderen Urlaubreise. Teneriffa, die größte Insel der Kanaren und mit dem Teide dem höchsten Berg Spaniens war vom 28. Mai –11. Juni unser Ziel. Bereits im Dezember des Vorjahres erfolgte die Buchung, um die Gruppe von 25 Personen auf die Insel zu fliegen. Auf Anraten von Uli und Ingrid Roßner bezogen wir im Hotel Barcelo Santiago im kleinen Hafenstädtchen Puerto de Santiago Quartier. Die ausgefallene Architektur unseres Hotels am Fuße der höchsten Steilküste Europas „Los Gigantes“ war beeindruckend. Ebenso ließ die all-inclusive- Verpflegung keine Wünsche offen. Das köstlich schmeckende und wunderschön zubereitete Buffett verleitete uns täglich zum Schlemmen. So ist es nicht verwunderlich, dass so mancher heute noch an den Urlaubspfunden knabbert. Auch das Trockengewicht musste korrigiert werden.

 

 

Blick zum Teide, dem höchsten Berg Spaniens

 

 

Die Poollandschaft mit Blick durch die gläserne „Umzäunung“ des Hotels vermittelte den Eindruck des endlosen Schwimmens im Atlantik. Als einziger Wermutstropfen sei erwähnt, dass das Meer direkt unterhalb des Hotels nur sehr mühsam zu erreichen war. Dafür gab es nach 20 Minuten Fußmarsch Entschädigung am Strand von „Playa de la Arena“. Der schwarze feine Lavasand war für viele eine neue und interessante Erfahrung.

 

Die Dialysebehandlung erfolgte im direkt neben dem Hotel liegenden Zentrum „MundiDial“, was die notwendige Behandlung etwas angenehmer machte. So kurze Wege zur Dialyse hatten wir noch bei keiner Gruppenreise und vor allem konnte jeder unserer 8 Patienten individuell nach Beendigung der Behandlung ins Hotel zurück. Gott sei Dank gab es während der Behandlungen keine Probleme, sodass der allgemeine Tenor absolut gut ausgefallen ist. Einziger Kritikpunkt waren die etwas unbequemen Liege- bzw. Sitzplätze.

 

 

 

 

Selbstverständlich wurden vielfältige Ausflüge auf der Insel unternommen. Erwähnt sei die Inselrundfahrt u.a. mitten durch den Krater des Teides auf über 2000 Meter Höhe, der Besuch des weltbekannten Loroparks, sowie für einige Verwegene die Durchsteigung derMasca-Schlucht. Über 5 Stunden mussten 700 Höhenmeter ständig bergab über Stock und Stein überwunden werden. Unser Ziel war eine abgelegene Bucht, von der aus ging es nur mit dem Schiff zurück ins Hotel. Die beiden Wochen vergingen wie im Flug und so konnten wir glücklich und zufrieden, vor allem aber gut erholt die Heimreise antreten. Alle waren sich einig: es war wieder einmal ein wunderschöner Urlaub!

 

 

Franz Nowy